Heute: Kundgebung in Lüneburg

Zahlreiche Organisationen und Initiativen rufen heute zu einer Kundgebung gegen die geplanten Transporte nach Majak und Lubmin am Lüneburger Bahnhof auf! Das Jugendbündnis gegen Atomkraft Lüneburg (JugA) kündigte an wieder einen Jugendblock zu bilden.

Ort: Bahnhof Lüneburg
Zeit: 13 Uhr / 4. Dezember

Kein Castor nach Majak!
P.S: Vielen Dank für die weiteren Unterzeichnungen. Flyer und Plakate sind übrigens in Arbeit und werden schon bald verfügbar sein.

Transport ausgesetzt

Der Castortransport nach Majak wurde am 1. Dezember vom Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ausgesetzt. Die Verträge seien zwar fertig, würden jedoch vorerst nicht unterzeichnet und man wolle nun doch erst die Lage vor Ort überprüfen. Weiter heißt es jedoch „dass die Brennstäbe nicht in Deutschland bleiben könnten, da Deutschland kein Endlager für Brennstäbe besäße und deshalb keine Lösung anbieten könne.“ – damit wird deutlich: Der Transport wird nicht aufgegeben sondern nur verschoben! Den ganzen Bericht auf der Seite vom Bundestag lesen.

Am gleichen Tag berichtete auch die TAZ dass der Transporttermin nun festehe, da ein Spediteur für den 17.12 die Verladung von 6 Castoren angemeldet haben soll.

Contratom ging auf dieses Verwirrspiel ein und vermutete dass es sich um ein taktisches Vorgehen handeln könnte um den Protest so gering wie möglich zu halten. Obgleich wir dies auf Grund der Beschlüsse für nicht wahrscheinlich halten bitten wir euch weiterhin informiert zu bleiben! Auch nächstes Jahr darf kein Atommüll nach Majak rollen!

Kein Castor nach Majak!

Neue Unterzeichnungen online

Die neuen Unterzeichnungen sind online, vielen Dank an alle die bisher unterzeichnet haben.
Du hast noch nicht unterzeichnet? Jetzt unterzeichnen.
Deine Stimme zählt, stelle dich jetzt gegen den Castor nach Majak. Kein Castor nach Majak!

Termine online

Wir haben für euch eine Seite eingerichtet unter der ihr alle Kundgebungen und Demonstrationen rund um den Castor nach Majak finden könnt:
http://nomajak.blogsport.de/termine/

Kein Castor nach Majak!

Unterzeichnen!

Am ersten Tag der Kampagne haben schon 9 Gruppen und Personen unsere Erklärung gegen den Castor nach Majak unterzeichnet. Um den Protest noch wirkungsvoller zu gestalten unterschreibe auch du jetzt die Erklärung.

No Majak!

Möglicherweise sollen noch dieses Jahr 18 Castoren von Ahaus in Nordrhein-Westfalen ins russische Majak gebracht werden.

Schon jetzt ist Majak einer der verstrahltesten Orte der Welt, hunderte Menschen starben in Folge der bereits freigesetzten Radioaktivität, die bei zahlreichen Unfällen (wie dem Kyschtym-Unfall) an die Umwelt gelangte, bis heute gibt es zahlreiche Missbildungen und Krebserkrankungen bei vielen Kindern.

Missbildungen, Krebs und katastrophale Folgen für die Umwelt

Die 951 Brennstäbe in den Castoren wurden vom DDR-Kernforschungszentrum Rossendorf in Sachsen genutzt und damals von der Sowjetunion geliefert. Die russische Umweltorganisation „Ecodefense“ kündigte an Klage einzureichen sollten die Transporte tatsächlich durchgeführt werden. Ein Sprecher der Organisation forderte zudem vom Bundesumweltminister Norbert Röttgen eine Vor-Ort-Prüfung, daraus würde hervorgehen dass Majak absolut ungeeignet sei. Das Umweltministerium kündigte nun jedoch an die Transporte ohne eine solche Prüfung durchzuführen. Wie genau die Castoren transportiert werden sollen ist noch unklar, jedoch sollen sie vorerst über Land zu einem deutschen Hafen gebracht werden und von dort aus nach Russland verschifft werden. Bisher gestaltet sich die Suche nach einem deutschen Hafen schwierig: Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern haben schon jetzt die Nutzung ihrer Häfen untersagt. Wenn sich kein deutscher Hafen finden ließe solle der Müll von Frankreich aus verschifft werden. Das Land Sachsen zahlt vermutlich um die 35 Millionen Euro für den Transport.

Keinerlei Konzept für eine sichere Lagerung

Doch in Russland gibt es keinerlei Konzept für eine Lagerung, die Sicherheitsstandards sind wesentlich dürftiger als in Deutschland. Bei Greenpeace heißt es sogar es gäbe Pläne Atommüll zukünftig mit der Erde zu verpressen. Unser Müll stellt in Russland eine akute Bedrohung für Umwelt und Menschen dar!

Dieser Transport darf nicht stattfinden. Wir sagen: Non, Nein, No, Njet! Gegen die billige Verklappung von deutschem Müll im Ausland!
Auf Grund einer Urlaubssprere von der Polizei ist davon auszugehen dass der Transport am 15. / 16. Dezember stattfinden soll.